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Rundgang - Piazza Vittorio - Sieh
Piazza Vittorio Murazzi Gran Madre Villa della Regina

Das Heilige und das Profane vermischen sich: die Huegel, der Monte dei Capuccini (Foto) und die Kirche Gran Madre di Dio (Foto), die Nachtlokale der Murazzi del Po und die Treffpunkte am Piazza Vittorio. Man kann sogar von einer blashemischen Osmose dieser zwei Gesichter des Viertels sprechen; sie zeigt sich im Thriller "Profondo rosso" vom Regisseur Dario Argento, der in einer von Nonnen bewohnten Villa gedreht wurde.

MONTE DEI CAPPUCCINI
Von hier (Foto) aus habt ihr einen der schönsten Ausblicke auf die Stadt, die Hügel und die Alpen, sowohl vom Platz vor der Kirche als auch vom Türmchen des "Museo della Montagna" aus. Der Bau der Kirche begann 1584 nach Plänen von Ascanio Vittozzi und wurde unter der Leitung von Carlo di Castellamonte 1656 fertiggestellt.
Via Giardino, 35
Piazza vittorio & monte dei cappuccini
VILLA DELLA REGINA
Dieser hervorragende "Weinberg des Kardinale" wurde 1615 für die Mußestunden und Unterhaltung von Maurizio di Savoia errichtet. Nach seinem Tod ging der Besitz auf seine Witwe Ludovica und 1713 auf Anna D'Orleans über. Von da an wurde sie "Villa della Regina" genannt. (Foto)
Strada Santa Margherita, 40
TORINO LIBERTY
Geht man zur Villa della Regina (Foto) oder zum Monte dei Cappuccini (Foto) hinauf, trifft man auf verschieden Bauten im Jugendstil, wie in der Via Villa della Regina auf Nummer 6, oder an der Ecke der Via Lanfranchi und der Via Mancini. Der Clou ist aber die Villa Scott im Corso Lanza 57, die bekannte Villa des Films "Profondo Rosso" von Dario Argento.
GRAN MADRE DI DIO
Diese Kirche (Foto) auf dem gleichnamigen Platz, der ursprünglich mit Laubengängen geplant war, stellt den Triumph des Klassizismus dar. Sie wurde zu Ehren der Rückkehr des Königs Vittorio Emanuele II nach Turin am 20. Mai 1814, erbaut. Der Glaube, dass die Kirche Mittelpunkt der Schwarzen und Weißen Magie und Ort von Erscheinungen sei, macht sie faszinierend. Bedeutungsvoll sind auch die beiden Statuen am Eingang von Carlo Chelli, die die Religion und den Glauben darstellen.
Piazza Gran Madre di Dio, 4
SEMINARIO ARCIVESCOVILE DI TORINO
Das 1567 von Kardinal Girolamo della Rovere in der Via Garibaldi gegründete Seminar wurde 1988 in die Via Lanfranchi verlegt. Von diesem grünen Platz aus kann man den Blick auf die Stadt genießen.
Via Lanfranchi, 10
OPERA PIA LOTTERI
Dieses Altenheim wurde1874 von Reverendo Enrico Lotteri unter dem Namen "Casa dei SS. Angeli" gegründet. Zu Ehren seines Gründers wird es seit 1883 "Opera Pia Lotteri" genannt.
Via Villa della Regina, 21
Villa Crimea
PIAZZA VITTORIO VENETO
Der Platz (Foto) wurde zwischen 1825 und 1830, zirka 10 Jahre nach der Errichtung der Brücke Vittorio Emanuele I, nach Plänen und unter der Leitung von Giuseppe Frizzi gebaut. Ihm gelang es, den Höhenunterschied von 7,19m zwischen der Brücke und der Via Po zu verbergen. Der Platz bietet einen schönen Ausblick auf die Hügel, die Brücke Vittorio Emanuele I (Foto) und die Kirche "Gran Madre di Dio" (Foto). Er ist auch heute noch der größte Platz ohne Denkmal in ganz Europa.

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