Eine Stadt, die ihr europäisches Wesen neu konzipiert

Turin ist heute eine dynamische Realität, die für einen auf italienischer Ebene einzigartigen Modernisierungsprozeß arbeitet. Und zusammen mit der wirtschaftlichen Entwicklung erneuern sich auch die physischen Räume, das Bild der Stadt.

 
 

Von der "cittą dell'automobile" (Automobilstadt) hat sich Turin zum Mittelpunkt fortschrittlichen Technologien und der Integrierung der Produktionssysteme unter Befolgung eines originellen Erneuerungsprojektes entwickelt.
International hat Turin den Ruf einer Industriestadt und Hauptstadt der Autoproduktion. Dies ist jedoch heute für die Stadt eine stereotype Bezeichnung, ein Teilporträt. Heute ist das Stadtbild anders, stärker gegliedert: die Stadt ist auf das modernste Europa ausgerichtet, das Europa der fortschrittlichen Forschung.

Turin veränderte sich und verändert sich weiter unter Annahme einer neuen wirtschaftlichen und produktiven Physiognomie auf der Grundlage einer modernen Innovationskultur. Die technisch-wissenschaftliche Ausstattung und das Potential neuer Erkenntnisse machen aus dem Piemont, und im besonderen aus seiner Hauptstadt, eines der Gebiete hervorragender Technologien. Im Gleichgang mit der produktiven Entwicklung ist Turin heute eine dynamische Realität und stark mit einem integrierten Modernisierungsprozeß beschäftigt, der einzigartig auf italienischer Ebene ist. Die wirtschaftliche Entwicklung wirkt sich durch eine Erneuerung der physischen Räume aus. Es wurden eine Reihe von Maßnahmen ergriffen und vervirklicht mit den Ziel die reiche Geschichte der Stadt, die bisher nie vollkommen gewürdigt und bekanntgemacht wurde, mit den heutigen Vielseitigkeitsanforderungen der Dienstleitungen zu integrieren. Über die optimalen Zugangsmöglichkeiten zur Stadt werden auf dem Turiner Stadtgebiet große Reformen ausgeführt: Erneuerung der gegenwärtigen Infrastrukturen und Bau von Neukonstruktionen, Verbesserung der Lebensqualität in der Altstadt und Wiederbelebung der Peripherie, Erweiterung der Grünzonen, Erschließung des charakteristischen Flußgebietes.
Als Beispiele hierfür können vier Maßnahmen heranzogen werden: die Umwandlung des alten Autowerkes
Lingotto in ein großes Ausstellungkongreßgebiet, das mit modernsten Diensten auf kultureller Ebene und Hotels ausgestattet wurde. Der alte, heute unbenutzte Eisenindustriepol wurde in den Environment Park umgewandelt, den ersten europäischen Umwelt-Technologiepark auf einer 100 Hektar großen Grundfläche.
Die Vergrößerung der Technischen Hochschule auf 13 Hektar Grundfläche mit wichtigen Investitionen für die Forschungs- und Bildungstätigkeiten. Und zum Schluß die Erweiterung des Eisenbahnknotens mit der grundlegenden "Durchfahrt"-Verbesserung . (15 km Untergrundverlegung von drei Schienenlinien), wodurch sich radikale Veränderungen des Zufahrtsystems und der U-Bahnbeweglichkeit ergeben.
Unter Anerkennung der zentralen Rolle der Telekommunikation für eine moderne, wirtschaftliche Entwicklung, wird Turin die erste "verkabelte" Stadt Italiens. Schon 1994 begann Turin mit dem Ausbau des ISDN Netzes (Integrated Services Digital Network) und stellt heute den Unternehemen, Vereinen und Bewohnern ein komplettes Optikfasern-Kommunikationsnetz zur Verfügung.
Dies ist das neue Gesicht Turins und seiner Region: beide sind auf die Zukunft des europäischen Wettbewerbs ausgerichtet unter der Devise einer Vielseitigkeit der Wissenzweige und der integrierten Produktionssysteme.

 
Eine Stadt, die ihr europäisches Wesen neu konzipiert
Die Zukunft an den Ufern des Pos
Das Turiner Industriesystem
Turin, eine Stadt zum Erleben

Zwischen den Museen bummeln

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Das Labor Turin
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Eine Reise in die Vergangenheitt zwischen alten Möbeln und antiken Handwerken
Gerüche, lukullische Genüße und Farbenpracht: zwischen den Marktständen
Die Stadt und der Fluß