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Die
Bemühungen Turins als eine, in die Zukunft der avantgardistischen
Wirklichkeiten blickende Stadt ist unverkennbar. Das soziale und
produktive Netz pflegt mit Interesse und pragmatischer Organisation
diese Ausrichtung auf die Zukunft.
Die
sich immer mehr verstärkende Zusammenarbeit zwischen öffentlichen
und privaten Institutionen ist ein wichtiges und positives Zeichen
für das Leben in der Stadt. Zur Verwirklichung ihrer Berufung
entwickelte Turin eine große Aufnahmefähigkeit, sowie
eine moderne und gegliederte Empfangsstruktur für Kongresse
und touristische Veranstaltungen bzw. Messen. Die Projekte und Zusammenarbeitsvereinbarungen
zwischen den verschieden politischen und produktiven Kräften
riefen einen großen Ausstellungs- und Kongreßpol europäischen
Niveaus ins Leben. Das Stadtbild ist lebendig, kreativ und bereit,
sich selbst eine geeignete Organisation zu geben.
Das
Kongreßzentrum
Lingotto, der
Unione Industriale (Industrievereinigung), der Saalkomplex von
Torino
Incontra und der anderen, kleineren
Körperschaften sind in der Lage, für jede Veranstaltung
oder Zusammenkunft ein reichhaltiges Angebot an Dienstleistungen
vorzuschlagen, das in der Lage ist, über 5000 Plätze in
Feststrukturen anzubieten und über 10.000 Beteiligte aufnehmen
zu können.
Organisationen
wie Expo 2000, an
der sich öffentliche und private Institutionen beteiligen,
garantieren Kongreß- und Ausstellungstätigkeiten. Expo
2000 befindet sich im Inneren des Industriekomplexes Lingotto, des ursprünglichen Sitzes der Fiat, der vom Architekten
Renzo Piano in grandioser Weise umstrukturiert wurde, und ist durchaus
in der Lage, mit den berühmtesten Kongreß- und Ausstellungskomplexen
in Europa zu konkurrieren.
Il
Salone del Libro (Buchmesse), il Salone della Musica (Musikmesse),
il Salone dei Beni Culturali (Ausstellung der kulturellen Güter),
Artissima, il Salone Internazionale dell'Automobile (Internationale
Autoausstellung) sind nur einige der festen Jahresveranstaltungen,
die ihren idealen Standort im neuen Polyfunktionszentrum fanden,
das neben den Ausstellungsräumen auch über Strukturen
verfügt, die in der Lage sind, jeglichen Veranstaltungstyp
zu behergeben.
Die
Fähigkeit Turins vorauszudenken und sich als Stadt der Innovationen
zu fühlen, wird - was die Welt der Forschung und der Arbeit
anbetrifft - durch die vielen Initiativen offensichtlich, die von
zwei wichtigen Polen der Stadt ausgehen: der Technischen Hochschule
Politecnico
und dem Centro Internazionale di Formazione (Internationalen Bildungszentrum)
des OIL.
In
den zahlreichen Fachbereichen der Technischen Hochschule bietet
die Forschung enorme Anregungen auf internationalem Gebiet in Bereichen
wie der Informatik, dem Ingenieurwesen der Telekommunikation, der
Betriebwirtschaft. Andere Ausblicke sind durch das OIL gegeben,
das während seines 33jährigen Bestehens auf dem Uni-Gelände
des Corso Unità d'Italia mit vorwiegend technischen Kursen ungefähr
60.000 Studenten mit Stipendien aus 173 Staaten ausbildete. Im besonderen
wurde eine wertvolle Hilfe zu Gunsten der stärker bedürftigen
Völker geleistet.
Dank dieser Funktion wurde in Turin das Staff College eröffnet,
ein Bildungszentrum für das Personal der Vereinigten Nationen.
Die mit den modernsten Strukturen ausgesstatteten Räumlichkeiten
erlauben die Unterbringung von Debatten über die Forschungstätigkeiten,
die sich in den verschiedenen Fachbereichen der Techischen Hochschule
und des Centro Internazionale di Formazione (Internationale Bildungszentrum)
des OIL ergeben.
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