Torino
Eine Stadt zum Entdecken
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Torino Wireless!

Ihre Wertschöpfung ist größer als die der nationalen Märkte. Sie nennen sich High-Tech-Cluster und sind die letzte Generation der von der digitalen Revolution geschaffenen Technologie-Distrikte. Sie sind in den USA, in Israel, in der Schweiz, in Deutschland und in Frankreich angesiedelt. Nun bietet sich auch Italien diese Chance, und der Standort ist Torino.
Die Telekommunikation hat in unserer Stadt eine lange Tradition. Hier sind Sip und Stet entstanden, aus denen sich der italienische Telefonsektor entwickelt hat. In der nahe gelegenen Stadt Ivrea liegt der Firmensitz von Olivetti. Im Jahre 1999 hat Motorola Torino zum Sitz seines europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrums im Bereich Mobiltelefone gewählt. Im selben Jahr haben das Polytechnikum von Torino und die Compagnia di San Paolo das Hochschulinstitut für Telekommunikation „Mario Boella" gegründet. Im Jahr 2000 waren mehr als 3000 Unternehmen im Bereich ICT tätig.
Im Dezember 2001 hat die italienische Regierung, vertreten durch die Ministerin für Bildung und Forschung, Letizia Moratti, mit der Region Piemont, der Provinz Torino, der Stadt Torino, Fiat, Telecom, Alenia, Motorola, STMicroelectronics, der Universität von Torino, dem Polytechnikum von Torino, der Compagnia di San Paolo, der CRT-Stiftung, San Paolo IMI und Unicredito ein Abkommen zur Schaffung des ersten „Wireless-Distrikt" in Südeuropa, in Torino, unterzeichnet. Investitionen in Höhe von einhundertdreißig Millionen Euro in fünf Jahren dienen der Schaffung von Anreizen für die Forschung, für die Entwicklung von Ideen, für das Business und für innovative Finanzierungen, die für das Wachstum neuer Unternehmen nötig sind.
Torino hat bereits ein Breitbandnetz mit Lichtleitern und Partner wie Colt und Atlanet sowie Forschungszentren wie TiLab und das Fiat-Forschungszentrum (die beiden größten privaten Forschungszentren Italiens). Ziel ist es, im Laufe von 10 Jahren die Anzahl der Forscher, allein im Bereich Wireless, zu verdoppeln, d.h. ihre Zahl von 2000 auf 4000 zu erhöhen und mindestens 50 neue Unternehmen zu gründen sowie den Anteil des Technologiesektors am Bruttoinlandsprodukt von 5% auf 10% zu erhöhen.
Die großen Investitionen in die Infrastruktur anlässlich der Olympischen Spiele 2006 (rund 400 Millionen Euro allein in die Technologie) stellen einen erheblichen Anreiz für das gesamte Gebiet dar.