|
Ligurien,
Côte Azur und die Alpen


|
Von
Torino aus kommt man in einer Stunde überall hin. Das sagen zumindest
die alten Turiner. Ein bisschen übertreiben sie schon, aber nur ein
bisschen. In Wirklichkeit ist das eben der große Luxus derjenigen,
die in Torino leben: Sie leben inmitten von Bergspitzen und gleichzeitig
nah am Mittelmeer.
Von Genua bis Cannes sind die berühmtesten Ferienziele der
Riviera und der Côte Azur mit Torino über die Autobahn verbunden.
In eineinhalb Stunden ist man schon am Strand. Hervorragend und häufig
auch die Zugverbindungen.
Kaum eine Stunde von Torino entfernt liegen Wintersportorte, die in der
ganzen Welt einen Namen haben. Man denke nur an Bardonecchia, San Sicario,
Sauze D'Oulx und Sestrières. Daneben weite Skigebiete, wie zum
Beispiel die "Via Lattea" mit mehr als 400 km Skipiste,
ein Gebiet, das insbesondere für Sportwettkämpfe ausgestattet
ist.
Die Berge sind das Reich des Wintersports, aber auch ein idealer Ort,
an dem man unberührte Natur erleben kann. Im Sommer sind die der
Stadt am nächsten gelegenen Alpentäler wie Lanzo, Susa, Chisone,
Germanasca und Pellice, der ideale Ort für Wanderungen und Ausflüge
bis zum Nationalpark Gran Paradiso.
Der Gran Paradiso ist der erste Nationalpark Italiens und erstreckt sich
über ein weites Gebiet aus Bergen und Tälern. Der höchste
Berggipfel überschreitet die Viertausender-Grenze, wie viele andere
Berggipfel im Aosta-Tal. Die bekanntesten sind der Mont Blanc (4.810 Meter),
der Monte Rosa und der Cervino.
Die höchsten Berge Europas liegen in den Alpen und stellen eine einzigartige
Landschaft und ein unvergleichliches biologisches Erbe dar. Eine unschätzbare
Ressource für Umwelt und Fremdenverkehr, die ausgewogen erhalten
und gefördert wird. Im Piemont gibt es zwei Nationalparks und 55
geschützte Gebiete.
|