Torino
Eine Stadt zum Entdecken
HOME
Stadt der Gewässer und Gärten

Ein Naturerbe, mit dem wenige Städte auf der Welt aufwarten können

"Nereidi mit Tritonen" in den Garten des Konigspalasts

Der Po und der Monte dei Cappuccini

 

"Le Corbusier hat Torino einmal als „die Stadt mit der schönsten natürlichen Lage" bezeichnet. Umgeben von Alpengipfeln und Hügeln, mit mehr als 16 Millionen Quadratmeter Grünflächen, 400 Kilometer von Bäumen gesäumte Straßen und einem Park mit mehr als 70 Kilometer Länge entlang der vier Flüsse der Stadt (Po, Dora Riparia, Stura und Sangone) besitzt Torino ein Naturerbe, mit dem wenige Städte der Welt aufwarten können.
Zum Schutz und zur Verbesserung dieser großen Ressource hat die Stadt Torino zwei große Projekte ins Leben gerufen: „Torino Città d'Acque" (Torino, Stadt der Gewässer) und „Corona Verde" (Grüner Ring).
Das erstgenannte Projekt zielt auf die Wiederherstellung aller natürlichen Flussufer ab. Das zweite hat die Schaffung einer Verbindung aller großen Stadtparke zum Ziel und somit die Schaffung eines „grünen Rings" von weiteren 12 Millionen Quadratmetern Größe.
Die Turiner Hügel sind ein Gebiet, das hinsichtlich Natur, Architektur und Landschaft von großem Interesse ist. In diesem Gebiet gibt es zwei regionale geschützte Gebiete: Der Naturpark von Superga (mit einer Größe von fast 750 Hektar) und der Meisino-Park (in dem die größte Graureiherkolonie Europas in einem Stadtgebiet lebt).
Beide Parks sind von der Stadtmitte zu Fuß zu erreichen. In Torino sind Parks und Gärten in größter Nähe: „Grüne Lungen", die den Duft der Jahreszeiten und die Ruhe der Natur für alle erreichbar machen. Angefangen von den Königlichen Gärten, die sich entlang dem Königspalast ziehen und bis zur Piazza Castello reichen, um dann zum Park des Valentino zu gelangen, der sich zwischen der Südgrenze und dem im Zentrum gelegenen Corso Vittorio Emanuele längs dem Po erstreckt. Ein sehr großer Park, in dem das Schloss und der mittelalterliche Weiler stehen, die nach Plänen des Architekten D'Andrade anlässlich der internationalen Ausstellung im Jahre 1884 erbaut wurden.
Die Turiner haben schon immer am Po gelebt. Am Fluss entlang finden wir die Siedlungen der historischen Ruderergesellschaften: Armida, Caprera, Cerea und Esperia. Der Fluss ist schiffbar: Man kann eine romantische Rundfahrt durch Torino vom Corso dai Murazzi bis nach Moncalieri mit dem „Battello sul Po", dem Schiff auf dem Po, machen.