|
Ein
F ünftel der gesamten Investitionen der italienischen Unternehmen
in Forschung und Entwicklung entfallen auf Torino



|
Auf
die Stadt Torino entfällt ein Fünftel der gesamten Investitionen
der italienischen Unternehmen in Forschung und Entwicklung. Dieses Elixier"
lässt die Innovation gedeihen und erlaubt den Unternehmen sich auf
den internationalen Märkten mit stets hochmodernen Produkten zu behaupten.
In Torino sind international bedeutende Forschungszentren, wie das Centro
Ricerche Fiat", dem Forschungszentrum vom Fiat, dem CNR,
dem Polytechnikum vom Torino, dem CSI, den Laboratori
Alenia", TiLab, den Forschungszentren von Italgas, Omnitel
und dem Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen (RAI), dem Istituto
Colonnetti", dem Nationalen Institut für Elektrotechnik
Galileo Ferraris" angesiedelt. Bedeutende Einrichtungen
bestehen auch in den Bereichen Nahrungsmittelherstellung und
-verarbeitung, Umwelt, Chemie und Biotechnologie.
Damit Wissen und Können, das Savoir faire", dem System
als Ressourcen zur Verfügung stehen, kann die Forschung alleine nicht
genügen. Es bedarf der Vermittlung des Know-hows: dem Einzelnen und
den Organisationen.
In Torino wird diese Aufgabe von einem dichten Netz an Bildungseinrichtungen
übernommen: internationale Institute (wie die European Training Foundation,
das International Training Center, das Staff College der Vereinten Nationen,
das Internationale Ausbildungszentrum der IAO), private Einrichtungen
(wie Isvor-Fiat, die größte europäische Einrichtung für
die betriebliche Ausbildung), Institute für die Spezialisierung nach
dem Hochschulstudium (SAA , dem Betriebswirtschaftsinstitut). Besonders
interessant ist die Erfahrung von Corep", dem Konsorzium
für Forschung und Lebenslanges Lernen, an dem Polytechnikum, Hochschule,
Gebietskörperschaften, Handelskammer, Industrieverband und Unternehmen
mitwirken.
Im Jahre 1996 wurde in Torino der International Pole for the Support
of Education and Training" (IPSET) gegründet, an dem
50 nationale und internationale, öffentliche und private Bildungseinrichtungen
beteiligt sind. Sowohl im Bereich Forschung, als auch im Bereich Bildung
spielen die beiden Turiner Hochschulen (Universität und Polytechnikum)
eine entscheidende Rolle. Hochschulinstitutionen, die zu den ältesten
Italiens zählen, verbreiten und vermitteln eine solide wissenschaftliche
Kultur und eine lebendige humanistische Tradition. In den rund 150
Studiengängen und Kurzstudiengängen sind mehr als 85.000 Studenten
eingeschrieben.
|