Torino
Eine Stadt zum Entdecken
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Ein Blick in die Zukunft
Veduta di Torino

Marco Polo spricht mit Kublai Khan während er eine Brücke beschreibt, Stein für Stein…

KK - welches ist der Stein, der die Brücke stützt?
MP - die Brücke wird nicht von diesem oder jenem Stein gestützt,
sondern vom Bogen, den sie bilden.
KK - warum erzählst du mir dann von den Steinen?
es interessiert mich nur der Bogen.
MP - ohne Steine gibt es den Bogen nicht.

Italo Calvino
Torino 1972

Die Fähigkeit haben, sich zu verändern, um weiter zu wachsen.
Torino ist heute eine Stadt im Wandel, wie jeder, der durch die Stadt geht, feststellen kann: große Baustellen, einige davon gewinnen den Raum zurück, der noch bis vor kurzem zur Bahn gehörte, die Baustellen der U-Bahn, bis hin zu den Baustellen für die Anlagen der olympischen Winterspiele 2006 und der neuen Stadtbibliothek.
Der Wandel besteht aber nicht nur in dem, was man sieht. Eine Stadt, die mehr als hundert Jahre lang die Hauptstadt des Autos und der Industrie Italiens und Europas war, setzt sich heute im Bereich der neuen Technologien durch und ist bereits in jeder Hinsicht ein ICT-Standord internationaler Bedeutung.
Als Bürgermeister bin ich stolz, dass große Konzerne des Bereichs der Telekommunikation gerade Torino als Standort für ihre Unternehmensleitung und neue Tätigkeiten gewählt haben.Die Menschen und die Unternehmen, die in Torino ankommen, oder diejenigen, die in unserer Stadt geboren wurden, erfreuen sich eines besonderen Empfangs aus Kultur, aus Traditionen, aus Museen und Bauwerken, aber auch aus der Fähigkeit zu Lernen und der sich zu wandeln, denn das gehört zum Erbgut Torinos. Es ist kein Zufall, dass es gerade hier auf der Welt einzigartige Bildungseinrichtungen gibt, und es ist auch kein Zufall, dass es gerade hier eine staatliche europäische Schule gibt, in der Kinder und Jugendliche vieler verschiedener Nationalitäten unterrichtet werden.
Wir wollen auch weiterhin dazulernen, lernen gute Leistungen zu erbringen, lernen, dies anderen zu vermitteln, denn wir sind sicher, dass wir noch weiter wachsen und neue Ziele erreichen können.
Die Olympischen Spiele 2006 stellen eines dieser Ziele dar: Für uns ist dies eine große Herausforderung, die uns ins Rampenlicht stellt und uns somit zwingt, unsere Zurückhaltung zu überwinden, die auch Teil unseres Wesens ist.
Und darum bemühen wir uns.

Sergio Chiamparino
Bürgermeister von Torino